Schokis schwerste Stunde

Warum jubeln denn alle? Es ist doch fürchterlich! Ich soll mit den Meyerkindern und Bernd allein bei Oma in Thüringen bleiben und Conny fliegt nach Amerika! Ich darf doch auch fliegen, warum kann ich also nicht mit? Gemeinheit!

Einige Tage später:

Da ist sie ja endlich wieder! Und Oink bin ich sauer, dass sie so lange weg war! Der zeige ich nur noch meinen Schweinehintern!

Einen Tag später:

Oink! Conny hat sich bewegt! Schnell hin! Oh sie bleibt stehen! Ich auch! AAAAAH sie geht wieder! Das darf sie, aber ich bin ein neuer Schoki: Connys Schatten hat jetzt die Silhouette eines Minischweines!!!!!

Schoki Mobil!

Um größere Fußstrecken in Berlin zu überbrücken haben findige Stadtbewohner ja schon vor weit über 100 Jahren das Fahrrad für sich entdeckt. Und mindestens ebenso lange ist es her, dass der erste Fahrradanhänger das Licht der Welt erblickte und für Kindertransporte, Einkäufe und einiges mehr seinen Einsatz fand. Und was machen heutige Berliner mit Minischwein? Klar! Sie nehmen einen Fahrradanhänger zum Minischweintransport 🙂 Aber wie bringt man einem Schwein bei, sich in einem Anhänger wohl fühlen zu können? So wie Minischweine laufen: mit kleinen Schritten! Erst wurde Schoki mit Gurkenstückchen in den Anhänger gelockt und zu Fuß spazieren gefahren. Kurze Zeit später fand er das fahren soooo cooool, dass er sich nur mit Gurkenstücken wieder hinaus locken ließ. Und noch besser: Wenn ein Spaziergang ansteht, läuft er zielstrebig zum Anhänger und will damit fahren. Ist wohl leichter als laufen oder Schoki? Alter Faulpelz!

Knuddelwuddel

Das war schön für beide! Der kleine Schoki auf Connys Schoß zum Rüsseln und Knuddeln, Conny am Arbeiten. So funktionierte die Welt und es war gut so. Doch wie es der Lauf der Dinge ist, wurde Schoki immer größer, so dass auf Connys Schoß kein Platz mehr für ihn und den Rechner gleichzeitig war. Also kam ein Umzug an den Schreibtisch. Conny konnte wieder arbeiten, wurde jedoch immer von einem ihr um die Füße laufenden Schoki abgelenkt. Was also tun für die liebe Ruhe! Eines der Meyerkinder meinte beiläufig: Lass ihn doch irgendwie chillen Mama. Gute Idee! Jetzt hat Er unter dem Schreibtisch eine Chill-Ecke, sogar mit Wärmedecke und muggelt sich gemütlich ein mit dem Kopf auf Connys Füßen und Conny kommt wieder zum arbeiten. Und wieder ein Gewinn für ALLE.